Gesellschaftliche Themen

Querdenker in der Pandemie

Ein Querdenker ist jemand, der eigenständig und originell denkt und dessen Ideen und Ansichten oft nicht verstanden oder akzeptiert werden.

Er benutzt “laterales“ Denken, was auch Querdenken genannt wird. “Lateral“ kommt aus dem Lateinischen von  l a t u s  = Seite  und bedeutet soviel wie Querdenken bzw. um die Ecke denken. Es steht im Gegensatz zu dem herkömmlichen linearen Denken. Querdenker wollen eingetretene Pfade verlassen. Die typischen “Werkzeuge“ sind dabei Provokation von Widersprüchen, Übertreibung, gegenteilige Annahmen und das Suchen nach der unwahrscheinlichsten Lösung.

Es ist eine Denkmethode bei der Kreativitätstechniken zum Lösen von Problemen oder zur Ideenfindung angewendet werden. Jeder Mensch ist also immer mal wieder ein Querdenker.

Querdenken ist jedoch in der Corona Pandemie in Verruf geraten, da eine Minderheit der Bevölkerung, die sich “Querdenker“ nennen, gegen sinnvolle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie protestieren. Zu ihnen gesellen sich regelmäßig linke und rechte Extremisten, die mit ihrem aggressiven Verhalten den Begriff noch negativer belasten.

Es gibt in allen Bereichen Querdenker. Zu den Pandemie – Querdenkern gehören untere anderem:

  • verschiedene christliche Gruppierungen (z.B. “Christen im Widerstand“).
  • Verschwörungstheoretiker
  • Reichsbürger und Neonazis.

Von Charlotte Angenendt

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